Briefmarken sammeln hat ein langweiliges Image und gilt für viele als Hobby für Senioren zum Zeitvertreib. Dabei steckt hinter der Philatelie nicht nur viel Wissen und Geld, sondern auch eine lange Tradition. Viele haben ihre Sammelleidenschaft aufgrund der kunstvoll gestalteten Motive oder als Erinnerung an große Sportereignisse entdeckt. Zunehmend sehen auch Sparer Briefmarken als eine Alternative Anlagemöglichkeit in Sachwerten. Gestützt wird die Nachfrage nach den kleinen gezackten Briefaufklebern besonders aus China. Seitdem dort das Sammel-Verbot aufgehoben wurde, stürzen sich die Sammler auf die internationalen Märkte.

Die Anfänge der Philatelie

Die erste Briefmarke der Welt „One Penny Black“ wurde 1840 in England verkauft. Darauf abgebildet war – typisch britisch – das Profil von Königin Victoria. Bald darauf wurden Briefmarken auch in anderen Ländern angeboten, auch wenn deren Zahl noch gering war. Deutschlands erste Briefmarke wurde 1849 vom Königreich Bayern an die Postschalter gebracht. In dem Zuge entwickelten sich die ersten Sammler, die sich für die Marken begeisterten und mehr darüber erfahren wollten. In Deutschland gibt es seit 1889 einmal im Jahr den Philatelistentag, auf dem viele Briefmarkensammler zusammen treffen. Vorträge, Ausstellungen und Präsentationen gehören mit zum festen Programm. Als Hilfsmittel bekamen die Philatelisten 1860 die ersten Briefmarkenalben zur Aufbewahrung. In den Folgejahren erschienen die ersten Fachzeitschriften, über die vor allem der Tausch von Marken unter den Sammlern angeregt wurde. Auch der Austausch unter den Sammlern nahm immer mehr zu und es entstanden Briefmarkenvereine und Veranstaltungen, bei denen sich Gleichgesinnte trafen und sich über ihr Hobby persönlich austauschen konnten.

Das Wichtigste zum Briefmarken Ankauf

Den Wert einer Marke wird bestimmt durch Zustand, Seltenheit und Stellenwert. Das Alter einer Marke ist dabei weniger entscheidend. Früher galten Marken als Aktien des kleinen Mannes. Ebenso wie Aktien haben Marken eine sehr lange Haltbarkeit, die Werte können dabei aber steigen und fallen. Die unter Nicht-Experten bekannteste Briefmarke weltweit dürfte die legendäre blaue Mauritius sein. Daneben gibt es weitere Raritäten, für die bei Auktionen sechs- oder gar siebenstellige Millionenbeträge in Euro aufgerufen werden. Oftmals sind Fehldrucke besonders begehrt.

Häufig wird die Frage gestellt, ob Marken mit einem Stempel oder postfrische Marken wertvoller sind. Dies lässt sich pauschal nicht sagen und hängt stark vom Sammelgebiet ab. Beschädigte Marken, fehlende Zähne oder nicht lesbare Stempel führen zu einem massiven Wertverlust. In der Regel sind diese Briefmarken für echte Sammler wertlos. Wie bei Comics oder anderen Sammelgebieten macht am Ende die Qualität den Preis aus.
Wer eine Briefmarkensammlung geerbt hat und sich selber damit nicht auskennt, sollte unbedingt fachlich und seriös beraten lassen. Bundesweit gibt es zahlreiche Fachhändler für Briefmarken, die sich darauf spezialisiert haben Sammlungen zu schätzen. Gerne können Sie sich vertrauensvoll an den Briefmarken Ankauf Wiesbaden wenden, um eine unkomplizierte und zuverlässige Einschätzung der Sammlung zu erhalten. Neben einer kostenfreien Einschätzung erhalten Sie einen fairen Preis beim Verkauf.