Die „Moonwatch” von Omega ist nicht nur Kennern des Uhrenmarktes ein Begriff. Den Spitznamen hat die Omega Speedmaster Professional aus gutem Grund: sie war die offizielle Uhr der Apollo 11 Mission und am 21.07.1969 die erste Uhr, die auf dem Mond getragen wurde.

„Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für die Menschheit!“ – diese Worte gingen um die Welt, als Neil Armstrong als erster Mensch überhaupt einen Fuß auf den Mond setzte. Doch seine eigens für die Mondfahrt hergestellte Omega trug er dabei nicht am Handgelenk. Das lag an einem technischen Umstand: die Uhr des Landemodules ging bei der Landung auf dem Mond kaputt. Also entschied sich Armstrong dazu, seine Uhr als Ersatz zurückzulassen.

Somit war es Buzz Aldrin, der als erster Mensch auf dem Mond eine Armbanduhr von Omega am Handgelenk trug.

Die Speedmaster Professional wird zur Moonwatch

Die Omega Speedmaster Professional kam erstmals 1946 auf den Markt. Seit heute hat sich das Modell kaum verändert, auch wenn mittlerweile etliche Spezifikationen und Ausstattungsvarianten der Automatikuhr verfügbar sind.

1962 trug der Astronaut Walter Schirra bereits eine Speedmaster der zweiten Generation, als er in den Weltraum flog. Trotz der guten Erfahrungen mit der Speedmaster wandte sich die NASA anfangs der 1960er Jahre an große Uhrenhersteller, da sie eine Uhr brauchten, die den extremen Bedingungen der Raumfahrt standhält. Nach vielen Test unter strengen Bedingungen, darunter starke Magnetfelder, Schwerelosigkeit und Temperaturen zwischen -18°C und 95°C, kürte die NASA 1965 die Omega Speedmaster Professional als Sieger dieser Tests und entschied, diese sei die einzige für ihre Anforderungen gebaute Uhr. Mit dieser Entscheidung stand auch fest: eine Omega würde die erste Uhr auf dem Mond sein.

Berühmter Spruch: die Rückseite der Moonwatch zum 50. Geburtstag der Mondlandung

Vier Jahre später war es dann so weit, jedes Besatzungsmitglied der Apollo 11 Mission erhielt eine eigene Omega Speedmaster Professional für den Flug zum Mond. Fortan erhielt die Speedmaster den Spitznamen „Moonwatch“, der bis heute in den Produktbezeichnungen von Omega für die Speedmaster enthalten ist. Der Erfolg der Moonwatch klingt seither nicht ab. Während der Apollo 13 Mission 1970 rettete die Uhr sogar Menschenleben und eine Katastrophe: sie diente den Astronauten zur Navigation, als bei dem Unglück die Boardinstrumente ausgefallen waren. Die NASA verlieh der Moonwatch daraufhin den „Snoopy Award“, die höchste Auszeichnung der NASA für den Verdienst an der bemannten Raumfahrt. Seit dem Jahr 1975 tragen auch russische Kosmonauten während ihrer Flüge in den Weltraum die Omega Moonwatch.

Die Speedmaster Apollo 11 “50th Annivasary Moonshine Gold limited Edition”

Bis heute stellt Omega regelmäßig besondere, zum Teil stark limitierte Sondereditionen der Speedmaster Professional Moonwatch her. Zum 50. Jahrestag der Mondlandung am 21.07.2019 hat Omega gleich zwei limitierte Modelle vorgestellt – eine von ihnen aus Gold und auf 1014 Stück limitiert für 32.300,-€.